Vollversammlung der JUSO Graubünden

Vergangenen Samstag, am 26.08.17, versammelte sich die JUSO Graubünden in Chur zu einer Vollversammlung. Nebst einer Neuwahl und Parolenfassung, gab es einen Input zur Vollgeldinitiative mit anschliessender Diskussion.

 Die JUSO Graubünden traf sich am Samstag zu der viermal jährlich stattfindenden Vollversammlung. Knapp 15 Personen beteiligten sich an den Diskussionen, Abstimmungen und Wahlen. Aufgrund des Rücktritts von Kevin Karst (Chur), galt es einen Vorstandsitz neu zu besetzten. „Kevin Karst arbeitete zweieinhalb Jahre im Vorstand und leistete überaus wertvolle Arbeit für unsere Sektion.“ – meint Julia Müller, Co – Präsidentin der JUSO Graubünden. Die Nachfolge tritt Gianna Lena Fetzt aus Domat/Ems an.

Anlässlich der Abstimmungen vom 24. September beschliesst die JUSO-Sektion die JA Parole zum Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit. „Das Anliegen ist sehr wichtig, der Inhalt des Gesetzesartikels scheint jedoch inhaltlos und unkonkret formuliert“, so Müller. Weiter wird die JA Parole zur AHV-Reform gefasst. Nach langer Diskussion und viel Kritik an der Finanzierung der Reform, konkret der Rentenaltererhöhung für Frauen, überwiegt das Argument der unverzichtbaren Sicherung der AHV. In den Augen der JUSO Graubünden ein extrem wichtiges Solidaritätswerk.

Neben Beschlüssen und Wahlen gab es einen inhaltlichen Input zur Vollgeldinitiative. Hannes Berchtold, Pensionskassenspezialist und Mitglied des Kampagnenteams der Initiative, erläutert die Idee und Notwendigkeit hinter dem Konzept des Vollgeldes. Einblicke in die Arbeitsweise der Banken und Alternativen zur Geldschöpfung durch Geschäftsbanken beschäftigten die Teilnehmenden für ca. zwei Stunden.

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