Kein christlicher Fundamentalismus in der Schoggi

Heute, am Samstag, 28.09.2019, protestierte die JUSO Graubünden vor der Läderach-Filiale gegen das Sponsoring von christlich-fundamentalistischen Werten. Die JUSO Graubünden setzte ein Zeichen gegen Frauen*- und LGBTQ-Hass und für eine freie Selbstbestimmung der Menschen.

Läderach sponsert Hass
Die Familie Läderach der berühmten Schweizer Schokoladenhersteller ist seit Jahren in christ-lich fundamentalistischen Kreisen unterwegs. Aktiv unterstützen sie den Kampf gegen Frauen*- und LGBTQ-Rechte und finanzieren Kampagnen, die den Hass in dieser Hinsicht wei-ter schüren. Sie sind ebenso überzeugte Abtreibungsgegner und bekennen sich öffentlich als Unterstützende des christlich fundamentalistischen „Marsch fürs Läbe“. Das Vermögen, das sie mit dem Verkauf von Schokolade machen fliesst direkt in das Sponsoring von Hass. Die JUSO Graubünden findet, das ist inakzeptabel!

JUSO Graubünden ruft zum Boykott auf
„Das Schüren dieses Hasses ist nicht hinnehmbar. In unserer freien, demokratischen Gesell-schaft haben Frauen*hass und LGBTQ-Hass keinen Platz, deshalb rufen wir zum Boykott von Läderach auf“, meint Pascal Pajic, Nationalratskandidat der Bündner JUSO. Freie Lebensent-faltung und Selbstbestimmung der Menschen sind Grundpfeiler, auf denen unsere Gesell-schaft aufgebaut ist und archaisch-verstaubte Denkmuster haben weder Platz noch sind sie akzeptabel. Deshalb spricht die JUSO Graubünden der queeren Jugendgruppe „whatever“, de-ren Mitgründer Pajic ist, volle Solidarität und Unterstützung zu.

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