Remo Stoffel entzieht sich nicht nur Steuern, sondern auch der Klimapolitik!

08.11.2025

Die JUSO Graubünden möchte anhand des Beispiels Remo Stoffel auf die Vermögensungleichheit und die ungleiche Besteuerung aufmerksam machen. Am 04.Oktober versammelten sich 5 Menschen in Chur vor Remo Stoffels leerstehender Villa, um mit Hilfe einer Fotoaktion auf die Initiative hinzuweisen.

Die Schweiz ist vom Klimawandel überdurchschnittlich stark betroffen, gleichzeitig werden Klimamassnahmen vom Bund schwächer als gedacht durchgesetzt. Dabei sind die importierten Emissionen der Schweiz rund dreimal so gross wie die im Inland produzierten. Die Schweiz ist demzufolge nicht unbedeutend in ihrem Beitrag zu den globalen CO2 Emissionen, wobei deutlich wird, welche Personengruppe am meisten zu diesen Emissionen beisteuert. Nämlich die Superreichen. Das reichste 1% der Schweizer*innen stösst pro Jahr im Schnitt, ohne Investitionen, 195 t CO2 aus, während Personen mit tiefen Einkommen durchschnittlich 9t pro Jahr ausstossen. Diese riesige Diskrepanz darf nicht ungesehen bleiben und genau deswegen sollte die Schweiz eine konsequente und vor allem sozial gerechte Klimapolitik pflegen. Eine Klimapolitik, welche von Verursacher*innen finanziert wird.Deswegen müssen die Superreichen endlich zur Kasse gebeten werden und ihren Teil zur Bekämpfung der Klimakrise beitragen, so wie die Initiative für eine Zukunft das vorsieht.

Mit der Aussage “Superreiche: Verantwortungslose Klimazerstörung” macht die JUSO Graubünden auf die oben erwähnte Korrelation zwischen dem reichsten 1% der Schweizer*innen und den hohen CO2 Emissionen aufmerksam machen. Das Foto wurde bewusst vor der leerstehenden Villa von Multi-Millionär Remo Stoffel in Chur aufgenommen. Stoffel, unter anderem Inhaber des Valser Hotels “Therme”, wohnt momentan, nach einer Reihe Skandale, darunter auch einer Verurteilung wegen Urkundenfälschung in Zusammenhang mit Steuern, seit 2019 in Dubai. Stoffel hat sich also nicht nur den Steuern entzogen, sondern auch seiner Verantwortung der Schweizer Bevölkerung und dem Klima gegenüber. Die JUSO Graubünden fordert, dass sich Superreiche wie Stoffel für ihr klimaschädliches Verhalten verantworten müssen.