Generalversammlung der JUSO Graubünden

Vergangenes Wochenende versammelte sich die JUSO Graubünden zur jährlichen Generalversammlung in Feldis. Nebst statuarischen Geschäften wurden diverse Neuwahlen und Wiederwahlen im Präsidium und im Vorstand abgehalten. Zudem wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, sowie die Planung für kommende Projekte und Kampagnen begonnen. 

Aufgrund des Rücktritts von Co-Präsidentin Ewa Bender und Vorstandsmitglied Daniel Meier galt es zwei Sitze neu zu besetzen. Gewählt in das Co-Präsidium wurde neu, zuvor als Vorstandsmitglied tätig, Sina Menn (Juf). Wiedergewählt ins Co-Präsidium wurde Julia Müller (Felsberg). Rebekka Weber (Felsberg) und Dominik Schneiter (Rhäzüns) sind die Nachfolge im Vorstand. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Jannis Brugger (Says), Gianna Fetz (Domat/Ems) und Gian Pfister (Domat/Ems) wurden in ihrem Amt bestätigt.

Die JUSOs konnten auf ein intensives Jahr zurückblicken. Nach dem Sammelende der kantonalen Mitbestimmungsinitiative, die das Ausländer*innenstimmrecht forderte, wurden der Fokus und die Energie auf die nationale 99%-Initiative gerichtet. Diese will eine gerechtere Besteuerung von Kapitaleinkommen bewirken.
Nebst Versammlungen und Bildungsanlässen zu aktuellen Themen beteiligte sich die JUSO engagiert an allen Abstimmungskämpfen. So wurden mit der Altersvorsorge 2020 oder der Nobillag-Initiative intensive Kampagnen und Diskussionen geführt. Gerade das immense NEIN zur NoBillag-Initiative gehört im vergangenen Jahr zu einem der grössten Erfolge.

Anlässlich der Abstimmungen vom 10. Juni 2018 beschloss die JUSO Graubünden die JA- Parole zur Vollgeldinitiative. Die Initiative stellt die Macht der Privatbanken in Frage und hat zum Ziel, die Krisenanfälligkeit des Finanzsystems abzuschwächen.
Zudem beschloss die Generalversammlung die NEIN-Parole zum Geldspielgesetz. Die JUSO sieht bei dieser Vorlage eine Bedrohung der Netzneutralität.

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