POSITIONEN

Jungsozialist_in zu sein ist die Überzeugung, dass wir gemeinsam mehr Demokratie schaffen können. Dass alle Menschen frei und gleich sind und gleichzeitig einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben; ohne Angst davor haben zu müssen, aufgrund von Herkunft, Religion, Hautfarbe, körperlichen Beeinträchtigungen, finanzieller Situation, Lebensform, Geschlecht, Sexualität, Geschlechtsidentität oder anderem diskriminiert zu werden. Dafür kämpfen wir von der JUSO: dass alle Menschen guten Gewissens so leben können, wie sie es wollen. Gegen die Marktradikalen, die Abzocker_innen und die bürgerlichen Parteien. Denn diese verteidigen den Umstand, dass sie sich weiterhin grenzenlos bereichern können, während der Rest leer ausgeht. Das Versprechen der Demokratie – ein Leben in Freiheit und Gleichheit aller – ist endlich einzulösen. Gemeinsam schaffen wir das!


Nachfolgend findest du einen Überblick zu unseren Positionen.

Bündner Politik
Medienmitteilungen
Nationale Politik
Grundsatzpapier der JUSO Graubünden


Graubünden hat Probleme – Gemeinsam lösen wir sie!

Graubünden steht in Zukunft vor grossen Problemen. Diese haben ihren Kern in einer missratenen bürgerlichen Politik. Die Regierung und das Parlament haben diese Probleme nicht erkannt, nicht gesehen oder aufgrund von Einzel- oder Partikularinteressen (z.B. Repower) bewusst nicht angepackt. Als JUSO Graubünden sind wir der Ansicht: Es reicht! Die bürgerlichen Mehrheiten in unserem Kanton haben sich in der Vergangenheit gegen jegliche Art von Fortschritt gewehrt und werden dies wohl auch in Zukunft tun.
Was sind nun aber die Probleme Graubündens? Nachfolgend werden die Wichtigsten genannt und kurz erläutert:

1. Die Krise gefährdet den sozialen Zusammenhalt.
Die soziale Ungerechtigkeit hat in Graubünden – wie in der ganzen Schweiz – zugenommen. In der Krise werden diese Mechanismen zusätzlich verschärft. Es kann aber nicht sein, dass nun ausgerechnet die ärmsten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft für die von der Wirtschaftselite verursachte Krise bezahlen müssen. Die JUSO Graubünden wehrt sich deshalb gegen jegliche Sparpakete, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales.

2. Der Klimawandel wird Graubünden hart treffen.
Es ist klar: Der Klimawandel wird Graubünden besonders hart treffen. Dies würde eigentlich implizieren, dass unser Kanton in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle spielen müsste. Stattdessen investieren die Bürgerlichen unsere Steuergelder lieber in massiv umweltschädigende Kohlekraftwerke und weigern sich ein griffiges Energiegesetz auf die Beine zu stellen.

3. Perspektivlosigkeit der Jugend führt zu Abwanderung.
Graubünden braucht unbedingt einen Aufbruch zur Erneuerung. Wenn sich die Jugend aufgrund von Perspektivlosigkeit zur Abwanderung gezwungen sieht, dann stimmt etwas nicht. So ist Graubünden unter anderem einer der wenigen Kantone, die kein Jugendförderungsgesetz haben. Diese Vernachlässigung der Jugend ist für uns nicht akzeptabel: Graubünden braucht dringend eine Modernisierung und Demokratisierung!

Grundsatzpapier

Unsere Welt befindet sich in einem stetigen Wandel. Auch in den letzten Jahren kann man keinesfalls von einem „Ende der Geschichte“ sprechen; die Zukunft ist offen. Darum muss die eigene Position immer wieder hinterfragt und die linke Programmatik und die aktuelle Lage immer wieder aufs Neue analysiert werden. Starre, unantastbare ideologische Dogmen wollen wir nicht. Jeglicher politische Fortschritt ist täglich zu erkämpfen und zu verteidigen. Wir glauben nicht, dass der Verlauf der Geschichte und der Zukunft vorbestimmt ist. Die Zukunft liegt in unseren Händen!
Die JUSO Graubünden kämpft auf einer radikalen, aber reformistischen Grundlage für diesen Fortschritt.
Als Teil der sozialdemokratischen Familie stehen wir in der Tradition des demokratischen Sozialismus. Eines ist aber klar: Unsere Politik ist nicht Traditionspflege, sondern Zukunftsgewinnung!