Generalversammlung der JUSO Graubünden

Letztes Wochenende versammelte sich die JUSO Graubünden zu der jährlichen General-versammlung, welche dieses Jahr in Feldis stattfand. Nebst den statuarischen Geschäften, blickte die JUSO auf ein engagiertes Jahr zurück. Weiter wurde der Vorstand und das Prä-sidium gewählt sowie ein kantonales Projekt 2016 bestimmt.

Engagiertes Jahr und neuer Vorstand
Knapp dreissig JUSOs versammelten sich vergangenes Wochenende anlässlich der General-versammlung in Feldis. Die JUSO blickte erfreut auf das vergangene Jahr zurück: Neben ei-nem engagierten Wahlkampf während der nationalen Wahlen, der Kampagne zum Lernen-denprojekt und dem Referendum gegen das NDG, konnte die JUSO mit der Spekulations-stopp-Initative einen grossen Erfolg feiern: es ist ihnen gelungen, als 1%-Partei etwa 40% der Bevölkerung zu überzeugen. Zudem gab es Aufgrund der Rücktritte von Dominik Huber (Klosters-Serneus) und Stephan Michel (Bonaduz), welche beide mehrere Jahre im Vorstand wirkten, zwei Vorstandssitze neu zu besetzen. Neu gewählt wurden Luca Rüegg (Davos) so-wie Julia Müller (Felsberg). Die bisherigen Vorstandsmitglieder Kevin Karst (Chur), Deborah Weber (Versam) und Fabian Camenisch (Chur) wurden alle wiedergewählt. Ebenfalls wurden Pascal Pajic (Chur) und Ewa Bender (Bonaduz) in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt.

Projekt 2016 – kantonale Volksinitiative

Die Generalversammlung der JUSO Graubünden fasste den Beschluss, dass die JUSO Grau-bünden für das Jahr 2016 ein kantonales Projekt in Angriff nimmt. Neben vielen verschiede-nen Vorschlägen (unter anderem zur kantonalen Jugendförderung, zu LGBT/Queer Politics und zum Stimmrechtsalter 16) beschlossen die anwesenden JUSOs, eine kantonale Volksini-tiative mit dem Ziel des kantonalen Stimm- und Wahlrechts für Ausländer_innen zu starten. Momentan befasst sich eine Arbeitsgruppe der JUSO näher damit und klärt die Details dazu. Für die JUSO Graubünden ist klar, dass die Thematik um Asylsuchende, Flüchtlinge und Mit-menschen mit Migrationshintergrund angesichts der humanitären europäischen Katastrophe aktueller ist denn je. „Nur mit einer integrativen Politik, welche die kriegsgebeutelten Ver-zweifelten willkommen heisst, kann die Schweiz ihrer humanitären Tradition und der Men-schenwürde jedes_r Einzelnen gerecht werden und ein exemplarisches Vorbild für die Mit-gliedstaaten der Europäischen Union sein. Das Ausländer_innen-Stimmrecht ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, meint dazu Pascal Pajic, Co-Präsident der JUSO Graubünden.

MMJUSOGR_GV_2016

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